Hochzeitsfotograf – Auswahl

Die Auswahl des Hochzeitsfotografen

Wem wollen Sie sich anvertrauen, bei der wichtigen Aufgabe Ihre Erinnerungen an Ihren Hochzeitstag festzuhalten?Wollen Sie für Fotos und Videos einen Amateurfotografen oder einen Profi engagieren?Wir zeigen Ihnen, worauf Sie unbedingt achten sollten.Für Fotografen und Videografen ist es sehr wichtig, den genauen Ablaufplan Ihrer Hochzeit zu kennen. Geben Sie beiden möglichst detaillierte Infos, damit ihnen kein Highlight entgeht. Auch eine Liste der Personen, die unbedingt fotografiert oder gefilmt werden sollen, ist wertvoll. Bitten Sie z.B. die Trauzeugen um Hilfe, die dem Bild-Team helfen, die richtigen Personen zu finden. Ausserdem sind diese vertraut mit allen geplanten Showeinlagen und Überraschungen für das Brautpaar.

Amateurfotograf
Wer glaubt, weil er so etwas noch nie gemacht hat, dass er eine “lockere Feier” mit Fotografieren mitfeiern darf, hat da etwas gänzlich missverstanden. Ist man der alleinige Hochzeitsfotograf (also die gesamte Bilderverantwortung auf einem selbst ruht), muss man starke Nerven haben. Hochzeitsbilder sind nicht irgendwelche Bilder – wie von einer Geburtstagsfeier oder einem Wochenendurlaub. Alle Beteiligten, besonders das Brautpaar wird, auch entgegen anderslautenden Beteuerungen, Spitzenbilder erwarten von ihrem vielleicht wichtigsten Tag. Schon viele Paare, die das Fotografieren einem Amateur überlassen haben, waren hinterher enttäuscht. Dieser Tag ist einfach zu wichtig, als dass man sich Fehler erlauben kann.Der Amateurfotograf muss wissen, wozu er engagiert ist. Er sollte ein guter, vielseitiger und routinierter Hochzeitsfotograf sein und gewillt sein, während einer hektischen Zeit Entscheidungen selbst und schnell zu treffen und konzentriert zu arbeiten.Dass die Ausrüstung perfekt funktioniert, schnell und sicher bedient werden kann und alles im Überfluss (Kameragehäuse, Speicher, Akkus…) vorhanden sein muss, wird als selbstverständlich vorausgesetzt.Ebenso sollte er sich vorher mit dem Brautpaar unterhalten, welche Motive ihnen besonders wichtig sind, die Örtlichkeiten besucht (Lichtsituationen, Räumlichkeiten…) und einen Ansprechpartner hat, wenn Fragen auftauchen. Auch solche unwichtig erscheinenden Punkte wie, ob in der Kirche geblitzt werden darf und der Hochzeitsfotograf sich “frei” bewegen darf muss rechtzeitig geklärt werden.
Professioneller Hochzeitsfotograf
Schöne, unvergessliche Augenblicke in Ihrem Leben einzufangen, überlassen Sie am besten einem Profi. Denn am Budget für den Hochzeitsfotografen sollte nicht gespart werden.Ein professioneller Hochzeitsfotograf wird erstklassige Hochzeitsbilder machen, denn er besitzt das Know-how, eine optimale technische Ausstattung und garantiert den sicheren Blick für die bezauberndsten Momente des Tages. Er weiss mit Licht und Gestaltung umzugehen. Bevor Sie sich für einen Fotografen entscheiden, lassen Sie sich von ihm Referenzfotos zeigen, die Sie mit seinem Stil vertraut machen und schauen Sie sich seine Albums von Hochzeitsfesten an, die er fotografiert hat.Beginnen Sie mit der Suche nach Ihrem Hochzeitsfotografen mindestens sechs Monate vor dem Hochzeitstermin, um sicher zu stellen, dass er an Ihrem grossen Tag nicht ausgebucht ist.Beschaffen Sie sich Kostenvoranschläge von mehreren Fotografen!Wichtig ist es auch, dass die Chemie zwischen Ihnen und dem Mann oder der Frau hinter der Kamera stimmt. Nur dann können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Wünsche professionell in die Tat umgesetzt werden.Sie haben mehrere Möglichkeiten, Ihr Hochzeitsfest in Bildern festzuhalten:

  • Eine Foto-Session am Tag der Hochzeit – meistens direkt vor oder nach der Trauung. Die offiziellen Hochzeitsfotos sollten aber dann nicht länger als ca. eine Stunde beanspruchen und Sie  müssen sich während den Aufnahmen völlig abschalten, locker und für sich sein können.
  • Der Termin im Fotostudio oder mit einem Profifotografen an einem ausgewählten Ort wie einem Park, einer Burg oder vor einem Schloss.
  • Ein guter Vorschlag, den Ihnen viele Profis auch machen werden, ist es, für die Porträtaufnahmen vom Brautpaar einen eigenen Termin ein paar Tage nach dem Fest zu vereinbaren. Sie selbst und auch der Hochzeitsfotograf haben dann mehr Zeit und können sich besser konzentrieren.

Möchten Sie dennoch die Kosten im Budgetrahmen halten? Lassen Sie die “offiziellen” Fotos von einem Profifotografen machen und die Aufnahmen von der Feier durch Amateurfotografen aus dem Kreis der Gäste.

Folgendes sollte in einem Hochzeitsfotografen-Vertrag festgehalten sein:
– Datum, Örtlichkeit und Uhrzeit der Trauung
– Name und Telefonnummer des Hochzeitsfotografen, der am Hochzeitstag fotografieren wird
– Preisvereinbarung (Pauschal- / Stundenhonorar)
– Kosten für An- und Abfahrt
– Aufnahmen analog oder digital
– Motive, die fotografiert werden sollen
– Aufnahmedauer
– Anzahl der Fotos
– Dauer und Preis für Nachbestellungen und Daten-Bereitstellung (Erstellung von CD’s)
– Bestellung eines kompletten Hochzeitsalbums oder Fotobuches
– Zahlungskonditionen
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